Der Kaminkehrer: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

Innung Oberbayern

Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein.

Schadstoffbegrenzung

Regelmäßige Kontrolle durch den Schornsteinfeger senkt den Schadstoffausstoß

Die Diskussion über hohe CO2-Werte ist zur Zeit in vollem Gange. Sie betrifft nahezu alle Verbraucher und auch der häusliche Heizungsbetreiber kann sich dem nicht verschließen. Etwa 115,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) werden pro Jahr von privaten Haushalten in die Atmosphäre entlassen. (Quelle BMWi und BMU Berichtsjahr 2004, Stand 04/2007). Durch die regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlage durch den Schornsteinfeger kann jedoch jeder Hausbesitzer selbst etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel tun.
Aktuelle Zahlen des ZIV (Zentralverband des Schornsteinfegerhandwerks) zeigen, wie wichtig die regelmäßigen Kontrollen sind. Allein bei den 2006 überprüften Gasheizungen wiesen 248.000 Anlagen einen CO-Wert zwischen 500 und 1.000 ppm auf. Bei 203.000 der Messungen überschritt der Wert sogar den Ausstoß von 1.000 ppm. Eine Wartung dieser Feuerstätten ist unumgänglich.

Fasst man die Ergebnisse aus den Überwachungsmessungen zur 1. Bundesimmissionsschutzverordnung von 1994 bis 2006 zusammen, wird deutlich, dass aufgrund der Erstellung von Mängelberichten durch den Schornsteinfeger und den daraus resultierenden Wartungsarbeiten der CO2-Ausstoß jährlich um 5,1 Mio. Tonnen vermindert wurde.

Seit 1994 gelangten durch die neutrale Überwachung immerhin 117 Mio. Tonnen weniger Kohlendioxid in die Erdatmosphäre. Ein Umstand, den es angesichts einer drohenden Klimakatastrophe auch in Zukunft zu berücksichtigen gilt. Das Schornsteinfegerhandwerk trägt als moderner Dienstleister erheblich zum Schutz der Umwelt bei. Darüber hinaus schafft seine Tätigkeit ein hohes Maß Sicherheit für den Heizungsbetreiber.


CO2-Minderung

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CO2-Minderung durch das Kaminkehrerhandwerk

Als 1974 dem bundesdeutschen Schornsteinfegerhandwerk die Überwachung zur Einhaltung der in der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes festgeschriebenen Grenzwerte für den maximalen Auswurf von Ruß übertragen wurde, war zwar von Umweltschutz die Rede, aber noch nicht vom drohenden Klimawandel. Mit der Kontrolle der zulässigen maximalen Abgasverlustgrenzwerte bei öl- und gasbefeuerten Zentralheizungsanlagen sorgt seit 1979 bzw. 1981 das Schornsteinfegerhandwerk auch für die Minderung des CO2-Ausstoßes. 1985 überschritten z. B. in den alten Bundesländern noch 12,5% von den rund 5.000.000 jährlich wiederkehrend überprüfungspflichtigen ölbefeuerten und 5,1% von den rund 3.700.000 gasbefeuerten Zentralheizungsanlagen den Abgasverlustgrenzwert. 2006 hingegen überschritten im gesamten Bundesgebiet nur noch 9,7% von rund 6.300.000 der ölbefeuerten und 5,1% von den mit rund 8.200.000 mehr als verdoppelten Anzahl der gasbefeuerten Zentralheizungsanlagen den festgesetzten Abgasverlustgrenzwert. Diese Zentralheizungsanlagen wurden auf Grund erstellter Mängelberichte einer Wartung unterzogen und hielten danach die festgelegten Abgasverlustgrenzwerte ein. Wenn davon ausgegangen wird, dass die 2006 bemängelten und danach gewarteten Zentralheizungsanlagen mit nur 2%-Punkten unter dem festgelegten Abgasverlustgrenzwert eingestellt wurden, ergibt sich daraus nicht nur eine Energieeinsparung von 37 Mio. Litern Heizöl und 41 Mio. m3 Erdgas, sondern zusätzlich auch ein verminderter CO2-Ausstoß von 171.000 Tonnen. Werden die Ergebnisse der Überwachungsmessungen durch das Schornsteinfegerhandwerk einmal hochgerechnet, so ist davon auszugehen, dass allein in den zurückliegenden 13 Jahren ein CO2 Ausstoß von mehr als 5,1 Mio. Tonnen vermieden wurde. Gerade in dieser Zeit der drohenden Klimakatastrophe ist das Schornsteinfegerhandwerk eine funktionierende, erfolgreiche Institution, sowohl die noch vorhandenen Vorräte der fossilen Brennstoffe zu schonen als auch die angekündigte CO2-Minderung der Bundesregierung unabhängig und neutral und deshalb umso wirksamer zu unterstützen und umzusetzen.


Zum Glück gibt´s den Kaminkehrer





Bundesland: Bayern
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

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